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Blickwinkel – Nimm wie es kommt

Blickwinkel, Ansichtssache

Manchmal läuft es im Leben einfach nicht so wie man sich das vorgestellt hat. Es gibt unvorhergesehenes, Dinge die man sich ganz anders vorgestellt hat. Das Leben scheint einem da einen Strich durch die Rechnung zu machen. Mit solchen Situationen umzugehen ist oft eine echte Herausforderung. Unser Unterbewusstsein signalisiert uns dann gerne negative Gefühle, wie z.B. Traurigkeit, Enttäuschung, Wut, Niedergeschlagenheit usw. Wir rutschen dann auch gerne mal in eine depressive Stimmung und lassen uns hängen. Wenn wir uns zu sehr von dieser Situation mitreissen lassen, dann verhindern wir unser Glücklichsein. Wir Menschen sind keine emotionslos Wesen, daher dürfen wir natürlich auch Traurigkeit, Wut und Enttäuschung zeigen und zulassen. Es darf jedoch nicht dazu kommen, dass wir uns von diesen Gedanken fesseln lassen. Es gibt dabei immer zwei Blickwinkel im Leben.

Harley-Treff MagicBike Rüdesheim

Dieses Jahr wollte ich zusammen mit meiner Frau wieder nach Rüdesheim. Dort findet einmal im Jahr eins der größten HarleyDavidson Veranstaltungen statt die MagicBike. Bis zu 30.000 Besucher, oft über 10.000 Harley´s. Partys auf mehrere Bühnen und Hammer Stimmung. Für uns als begeisterte Harley Fahrer immer ein Highlight im Jahr. Auch in diesem Jahr haben wir uns riesig auf die Teilnahme gefreut. Mittlerweile kennen wir dort auch schon etliche tolle Menschen, so dass wir uns auch auf das Wiedersehen gefreut haben.

Manchmal kommt es anders

Durch Corona kam es anders. Dieses Jahr viel die Veranstaltung aus. Nach kurzer Überlegung haben wir uns entschlossen trotzdem zu fahren. Wir haben uns für Freude und Lust entschieden und nicht dafür, dass uns die Umstände den Spass verderben. Wir haben also unser Wohnmobil vorbereitet und die Harley auf den Anhänger geladen. Auf geht es nach Rüdesheim am Rhein. Ich muss sagen, es war die beste Entscheidung, die wir treffen konnten. Wir hatten richtig tolle Tage. Wir haben den wirklich schönen Ort, mal ganz anderes erlebt, als wir das sonst so tun. An Tagen der MagicBike ist man immer in diesem Gruppen Flow. Man nimmt im Grunde nur alles im Zuge der Veranstaltung war. Dies war dieses Mal ganz anders. Wir erkannten zum ersten mal die wirkliche Schönheit des Ortes, super viele kleine Weinlokale, eine Seilbahn die auf den Berg führt, die Weinberge, Museums, die Möglichkeit einer Schifftour usw. Auch die Ausflüge mit der Harley ins Umland waren traumhaft schön. Corona hat zwar verändert, dass wir die Veranstaltung des Jahres erlebt haben, aber es hat dazu Geführt, dass wir einen Ort, in den wir seit vielen Jahren fahren, mal mit ganz anderen Augen betrachten konnten.

Erkenne negatieve Ereignis

Beobachte doch mal, wenn dir etwas scheinbar negatives passiert, wenn eine Situation mal nicht so verläuft, wie du es dir erwartet hast, wie du diese aus einem anderen Blickwinkel betrachten könntest? Wie könntest du einen positiven Aspekt erkennen? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich aus der Situation. Vielleicht betrachtest du auch mal die Herausforderung der Corona Krise aus einem anderen Blickwinkel, was könnten sich daraus wie neue Möglichkeiten für dich ergeben?

Blickwinkel

Blickwinkel

Es ist nicht immer so einfach im Leben den Blickwinkel zu verändern, besonders dann nicht, wenn uns das negative Ereignis spontan erwischt. Die negativen Gefühle sind oft sehr stark und beeinflussen unser Denken. Es hilft jedoch mit kleinen Dingen zu starten. Die Blickwinkelveränderung regelmässig zu üben. Dann gelingt es dir bei größeren Ereignissen um so öfter. Alles beginnt mit kleinen Schritten. Auch Blickwinkelveänderung lässt sich trainieren.


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Dein Weg zum Glück – (INTERVIEW)

Dein Weg zum Glück

Gibt es Wege zum Glück?

Dein Weg zum Glück? Gibt es den überhaupt? Kann man Glück lernen? Ja, man kann glücklichsein lernen. Es gibt dabei nicht nur einen Weg zum Glück, es gibt viele Wege zum Glück. Es gibt dabei auch keinen richtigen oder falschen Weg. Glück ist nicht plötzlich da, es ist ein Prozess. Ein Prozess, welchen wir ganz aktiv steuern können. Wir haben bei Anderen oft den Eindruck, dass diese mehr Glück haben als wir selber. Das liegt daran, dass wir bei Anderen nur das Ergebnis sehen, aber nicht den Weg, welcher bestiegen wurde, um dieses vermeintliche Glück zu erreichen. Wir sehen nicht den Aufwand, die Arbeit, die Anstrengung, wir sehen auch nicht die Rückschläge und Hürden, die andere hatten, um das scheinbare Glück zu erreichen. Wir sehen ausschließlich das Ergebnis. Genau das ist der Grund, warum wir das Glück bei anderen eher als Glück ansehen als bei uns selbst. Bei uns sehen wir den Weg den wir beschritten haben, daher erscheint es uns nicht als Glück. In dem wir unsere Ergebnisse, nämlich das produzierte Glück mehr wahrnehmen, steigern wir unser Bewusstsein für die eigene Leistung und damit das empfundene Glücksgefühl.

Hass, Neid und Eifersucht sind Glücksfresser!

Hass, Neid und Eifersucht sind regelrechte Glücksverhinderer. Diese Gefühle entstehen dann, wenn man mit sich selbst nicht im reinen ist, wenn man nicht zufrieden ist und man ein geringes Selbstvertrauen hat. Zu oft tragen wir diese negativen Gefühle mit uns herum, investieren Energie in Emotionen die uns nicht nach vorne bringen, die uns auf dem Weg zum Glück nicht helfen, sondern die uns herunterziehen. Verbanne Hass, Neid und Eifersucht aus deinen Gedanken und ersetze sie mit zukunftsorientierten Gefühlen. Investiere deine Energie in Gedanken, welche dich nach vorne bringen, die deine Entwicklung fördern. Energie, die du in Hass, Neid oder Eifersucht investierst ist verlorene Energien. Du wirst keinen Fortschritt auf deinem Weg zum Glück machen. Auch wenn du vielleicht eine Rache erfolgreich platziert hast, hilft dir dies auf den Weg zum Glück nicht weiter.

Steigert Geld unser Glück?

Macht Geld uns wirklich glücklich? Es hilft beim glücklich sein. Ab einer gewissen Summe des regelmässigen Einkommens, steigert Geld das glücklichsein nicht weiter, denn sonst wären ja alle super reichen auch super glücklich. Studien belegen, dass Geld ab einem Einkommen von ca. 5.000,– bis EUR – 6.000,– EUR nicht mehr wesentlich am Glücklichsein beiträgt. Je weniger Geld uns zur Verfügung steht, um so mehr unterstützt uns das Geld beim Glücklichsein. Es ist jedoch keine Voraussetzung zum Glück. Das Umfeld in dem wir Leben spielt dabei eine wesentliche Rolle. Wenn wir gefühlt reicher sind als unser Nachbar, dann fördert dies das eigene Glücklich sein. Wir vergleichen uns leider immer zu sehr mit anderen und damit machen wir unser eigenes Glück teilweise von unserem Umfeld abhängig.

Stress produzieren wir selber!

Stress verursacht man selbst. Es kommt aus dem Inneren. Du kannst sehr viel zu tun haben, immer in Aktion sein, ohne dass du Stress verspürst. Stress ist eine gelebte Einstellung, die wir selber steuern können. Wenn du dich unter Druck setzt, mit dem was du tust nicht glücklich bist, wenn du Zielen hinterherläufst, ohne den bereits getätigten Fortschritt warzunehmen, dann produzierst du deinen eigenen Stress. Stress besteht aus Ursache und Wirkung. Mit deinen Gedanken steuerst du, ob du Stress empfindest oder nicht. Dass ist jetzt einfach gesagt, die Erkenntnis, dass du für Stress selber verantwortlich bist und deine Sichtweise im Wesentlichen für die Empfindung verantwortlich ist, hilft dir dabei, die Denkweise zu verändern. Sorge dafür, dass du die Einstellung zu deinen Handlungen veränderst und du veränderst automatisch den Empfundenen Stress.

Dein Blickwinkel ist entscheidend

Dein Glück liegt in deiner Sichtweise. Du entscheidest wie du Dinge wahrnimmst. Mann kann immer von verschiedensten Richtungen auf etwas schauen und schon kommt ein anderes Ergebnis heraus. Betrachte dir doch mal folgendes Bild und schaue was du als erstes siehst?

Was hast du als erstes gesehen? Die alte oder die junge Frau. Es ist ganz unterschiedlich, der eine sieht die alte und der andere die junge Frau als Erstes. Je nach dem wie du auf etwas schaust, erkennst du eben ganz unterschiedliche Dinge. Genauso ist es im Leben. Es liegt an dir, wie du etwas betrachtest. Wenn es draussen regnet, dann kannst du den ganzen Tag jammen und schimpfen. Wird es dir dadurch besser gehen? Wahrscheinlich nicht. Du kannst es aber auch nehmen wie es ist, dich darüber freuen, dass die Blumen und Gräser nun endlich Wasser bekommen. Du kannst dich darüber freuen, mal einen schönen, gemütlichen Tag in der Wohnung zu verbinden. Vielleicht mal wieder etwas zu lesen oder dir Gedanken über Dinge zu machen, die du schon lange vor dir her schiebst.

Meide negative Einflüsse

Negative Einflüsse helfen uns zu wachsen. Sie tragen zu unserer psychischen entwickeln bei. In dem wir Hürden und Hindernisse überwinden, gewinnen wir an Stärke und schaffen auf dem Weg zum Glück größere Hürden zu überwinden. Jemand der Hochsprung lernt, beginnt ja auch nicht sofort mit der 2 Meter Latte, er steigert sich Stück für Stück. Jede neue Hürde die er nimmt, verhilft ihn dabei künftig eine höhere Hürde nehmen zu können. Negative Einflüsse sind also bis zu einem gewissen Grad für unser Wachstum wichtig. Es geht also viel mehr darum, wie du mit ihnen umgehst. Wenn du sie umgehen und verhindern kannst, dann tu es. Wenn Sie jedoch nicht vermeidbar sind, dann nutze Sie für dein Wachstum.


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Respektiere und achte deine Gegner!

Respektiere, Respekt

Märkte sind immer umkämpfter. In jeder Branche gibt es etliche Wettbewerber, die uns versuchen, das Leben schwer zu machen. Verkäufer versuchen gerne durch Schlechtreden des Gegners, Punkte für sich zu gewinnen. Dies gelingt nur in den seltensten Fällen.

Respektiere den Gegner? Da ist er, unser Feind – der Konkurrent. Wie schön wäre es doch, wenn der endlich verschwinden würde, oder? Ja, ich glaube, das wünschen sich viele. Er ist es doch derjenige, der uns das Leben schwer macht. Er ist doch sowieso an allem schuld. Wenn er nicht wäre, dann wären deine Umsätze bestimmt 30% höher, oder? Und jetzt soll ich ihn respektieren? So einfach ist es dann doch nicht und da gibt es noch den klugen Spruch „Konkurrenz belebt das Geschäft“. Tatsächlich ist es so, dass uns der Wettbewerb anspornt. Er sorgt dafür, dass wir uns entwickeln, dass wir versuchen das Beste aus uns herauszuholen. Auch wir Verkäufer kommen durch den Wettbewerb unter Druck. Wir müssen uns verbessern und Wege finden, wie wir den Kunden für uns begeistern können. Ohne den Wettbewerb wäre unser Wachstum deutlich eingeschränkt. Es ist also nicht nur schlecht, wenn wir im Wettbewerb stehen. Den Wettbewerb nur schlecht zu sehen, das zieht uns herunter. Verändere den Blickwinkel, schaue auf die Chancen, auf die Möglichkeiten, die sich durch den Konkurrenten ergeben. Schaue genau hin, du wirst Vorteile finden, die für die Existenz des Wettbewerbers sprechen und konzentriere dich auf diese. 

Respekt und Fairness sind Schlüssel zum Erfolg

Eine der wichtigsten Grundregeln im Verkauf ist es, respektiere den Gegner und mache ihm beim Kunden nicht schlecht. Nur, warum ist das so? Wenn ich den Wettbewerber schlecht mache, dann setze ich ihn doch herab und der Kunde sieht, wie schlecht dessen Produkte sind, oder? Im Grunde erst mal richtig. Nur worum geht es beim Verkaufen? Beim Verkaufen geht es in erster Linie um Vertrauen. Ein Kunde kauft bei jenem Verkäufer, dem er vertraut. Wenn wir schlecht über andere reden, dann verbindet unser Gegenüber dies mit einem schlechten Charakter. Er fragt sich, wie derjenige wohl bei anderen über ihn redet. Dies bedeutet nicht, dass du den Wettbewerber beim Kunden loben musst. Es reicht durchaus, nicht schlecht über ihn zu reden. Überzeuge durch deine Leistungen und Vorteile und nicht durch die Nachteile deines vermeintlichen Gegners. Stelle deinen Nutzen heraus und erzeuge Emotion beim Kunden. Damit punktest du viel mehr als mit der Herabsetzung des Wettbewerbers.

Mache den Wettbewerb nicht schlecht

Auch wenn dein Wettbewerber regelmäßig schlecht über dich redet, dann lasse dich nicht auf das Niveau herab. Du hast das nicht nötig. Kunden würdigen es, wenn du fair bist. Es steigert das Vertrauen und die Sympathie und genau das ist es doch, was wir im Verkauf erreichen wollen. Hass, Neid, Eifersucht sind negative Eigenschaften, die uns nicht nach vorne bringen. Sie unterstützen uns nicht dabei, Glücksgefühle zu verspüren. Ganz im Gegenteil, sie ziehen uns nach unten, sie machen uns unzufrieden und sogar unglücklich. Diese negativen Gefühlsregungen binden wichtige Energie, die dir, wenn du sie für Positives verwenden würdest, zu viel mehr Erfolg verhelfen würde. Deinen Gegner zu achten und zu respektieren, auch wenn er dir das Leben manchmal schwer macht, verschafft einen anderen Blickwinkel. Das Ziel sollte es immer sein, dass du in dir positive Gefühle und Empfindungen produzierst. Dies führt dich deinem Glücklichsein näher und darum geht es. Denn damit steigerst du deine positive Wirkung auf den Kunden. Deine Ausstrahlung ist Basis für deine Abschlussquote. 

Geistige Brandstiftung

Wenn du es wirklich nicht ganz vermeiden möchtest, den Wettbewerber in ein etwas schlechteres Licht zu rücken, ohne dass es direkt auf dich zurückfällt bzw. ohne, dass es sich negativ auf dich auswirkt, dann gibt es eine wirkungsvolle Technik. Dirk Kreuter nennt diese „die geistige Brandstiftung“. Im Grunde ist es ganz einfach: Du suggerierst dem Kunden etwas, ohne es genau auszusprechen. Nehmen wir ein kleines Beispiel. Du hast zwei starke Wettbewerber. Einer ist etwas teurer als du, nennen wir ihn „Teuer“, und einer ist wirklich gut und dann auch noch etwas preiswerter, nennen wir ihn „Günstig“. Den preiswerteren möchtest du wirklich gerne aus dem Rennen haben. Jetzt weißt du, dass der preiswertere Wettbewerber seit längerem rote Zahlen schreibt. Man weiß ja nie, wie lange sich ein solches Unternehmen noch hält. Nun kannst du hingehen und den Wettbewerber „Teuer“ etwas loben. „Im Grunde, lieber Kunde, machen Sie erst mal nichts falsch, ob Sie sich für „Teuer“ oder uns entscheiden. Es sind grundsätzlich beides gute Produkte. Beim   Wettbewerber „Günstig“ hört man derzeit so einiges, da würde ich Ihnen einen Blick auf die Bilanzen empfehlen, bevor Sie dort investieren. Ach, ich will da gar nicht zu viel zu sagen.“ Indem du „Teuer“ etwas höher stellst, signalisierst du, dass du den Wettbewerb respektierst und ehrlich bist. Gleichzeitig setzt du „Günstig“ herab, ohne dabei negativ zu wirken.

respektiere

Noch ein Beispiel für geistige Brandstiftung

Nehmen wir noch ein Beispiel: Du hast einen Wettbewerber, der stark im Markt ist. Du weißt aber auch, dass er immer wieder unzufriedene Kunden hat und Zugesagtes oft nicht funktioniert. Nun sagst du zum Kunden: „Ach die Firma XY ist mit im Rennen. Falls sie sich für diesen Anbieter entscheiden sollten, dann empfehle ich Ihnen, sich vorher einige Referenzen nennen zu lassen, man hört da immer einiges. Nur, damit sie später keinen Fehler machen.“ Sage nicht mehr. Auf diese Weise bringst du den Kunden zum Nachdenken und verunsicherst ihn, ohne dass du selbst etwas Negatives ausgesprochen hast. Aber Achtung: immer ganz vorsichtig. Die Information muss stimmen und du musst hier absolut sympathisch wirken. Die Art und Weise, wie du es ausspricht, ist von großer Wichtigkeit. Es muss so wirken, als ob du dem Kunden etwa Gutes tun möchtest und nicht so, also ob du dem Wettbewerber schaden willst. Wenn du es umgehen kannst, umso besser. Diese Technik ist eine Möglichkeit für Fälle, in denen du tatsächlich etwas härter vorgehen musst. Besser ist immer, wenn du anders punkten kannst und zu respektieren. 

Respektiere deinen Gegner

Respektiere den Wettbewerb bedeutet jedoch auch, ihn im Auge zu behalten. Ihn und seine Produkte zu analysieren. Wo sind seine Vorzüge und wo seine Nachteile? Wenn du seine Nachteile kennst, kannst du genau darauf deine Vorteile positionieren. Prüfe, was er besonders gut macht. Wo kann er punkten und was kannst du entgegensetzen? Wenn du weißt, in welchen Bereichen der Wettbewerber gut ist, dann vermeide diese anzusprechen und führe sein Augenmerk auf deine Stärken. Wenn du jedoch genau weißt, dass der Kunde auf eine Schwäche zu sprechen kommt, dann nimm diese vorweg, sprich die eigene Schwäche bewusst an und kombiniere sie direkt mit einer Stärke. Nehmen wir ein ganz einfaches Beispiel: Du verkaufst einen hochwertigen Kugelschreiber, der verhältnismäßig schwer ist. Das liegt daran, dass eine sehr langlebige Mine verwendet wird und fast jeder Kunde spricht dich darauf an. Dann würde deine Argumentation wie folgt aussehen: „Lieber Kunde, nehmen Sie den Kugelschreiber und legen ihn gerade in die Hand. Manche empfinden ihn als etwas schwerer als gewohnt. Das liegt daran, dass wir eine sehr hochwertige Mine verwenden, die eine wesentlich längere Lebenszeit hat. Zudem liegt der Schreiber dadurch noch besser in der Hand.“ Drehe deinen Nachteil ganz bewusst zum Vorteil und verknüpfe ihn mit guten Eigenschaften. Eher negative Eigenschaften bewusst hervorzuheben ist immer dann sinnvoll, wenn du weißt, dass der Wettbewerbe diese anbringt oder diese von den meisten Kunden angesprochen werden.   

Verändere deinen Blickwinkel

Die Veränderung des Blickwinkels, das Drehen ins Positive, verursacht mehr Glücksgefühle. Genau dies ist das Ziel im Verkaufsgespräch, die Steigerung der eigenen Glücksgefühle. Glückliche Menschen sind seltener krank, sind leistungsstärker, sind beliebter, werden älter, sind kreativer und sie begeistern ihre Kunden. Eine ganze Menge Gründe, um sich mal wieder selbst zu loben, oder?

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