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Leistungsstark trotz Stress (BUCHTIPP)

Leistungsstark trotz Stress

Der Autor beschreibt in seinem Buch, wie man Leistungsstark trotz Stress sein kann. Im folgenden ermögliche ich einen Einblick in meine eigene Interpretation.

Stress entsteht aus unserem eigenen Inneren

Aus meinen Erfahrungen heraus, entsteht Stress ausschließlich in uns selbst und durch unsere eigenen Gedanken. Wir selbst sind für unser Stressempfinden verantwortlich. In der Regel machen wir jedoch Umstände für unser Stressempfinden verantwortlich. Die Umstände sind allerdings nicht an unserem Empfinden schuld. Dieses Empfinden kommt aus unseren Gedanken und aus uns selbst. Es kommt ganz drauf an, wie wir mit den Situationen umgehen. Man kann durchaus sehr viel Arbeit und sehr viele unerledigte Aufgaben haben, ohne Stress zu empfinden. Wenn wir Dinge tun, die uns Spaß und Freude machen, die uns ausfüllen, dann geben uns diese Aufgaben Energie und lassen uns diese nicht als Stress empfinden. 

Entscheidungsfreiheit verhindert Stress

Wenn wir die ganzen Tag mit Aufgaben befasst sind, die uns keinerlei Entscheidungsfreiheit lassen oder an denen wir keinen Spaß und keine Freude haben, zu denen wir uns immer überwinden müssen, dann führt das zu Stressempfinden. Umso eigenverantwortlicher und freier wir arbeiten können, umso weniger Stress empfinden haben wir.

Ein Leben hat Hürden und Hindernisse

Im Leben geht es nicht immer gerade aus. Viele Hürden und Rückschläge sorgen dafür, dass wir immer wieder Kraft aufwenden müssen. Wenn wir unser Leben genauer betrachten, dann gibt es immer Bereiche in denen wir gerade besonders aktiv sein müssen. Manchmal ist es das Privatleben, die Beziehung läuft nicht so wie man sich das gerade vorstellt, vielleicht hat man sich von einem Partner getrennt. In anderen Phasen ist es dann mal das Berufsleben in dem es gerade nicht so läuft wie man sich das vorstellt, so dass man dort besonders stark gefordert wird. Vielleicht baut man auch einen neuen Bereich in seinem Beruf auf und braucht dadurch gerade jetzt viel Energie. Meist sind es immer ein oder zwei Lebensbereiche die uns gerade ganz besonders fordernen.

Einzelne Lebensbereiche werden gerne vernachlässigt

Im Leben bedeutet dies, dass wir immer einzelne Bereiche im Focus haben und andere dafür vernachlässigen. Wenn’s zum Beispiel im Berufsleben gerade überhaupt nicht gut läuft, und wir die Energie dort hinein stecken, dann fehlt uns genau diese Energie im Privatleben. Wir vernachlässigen dann die Bereiche, die gerade eher gut laufen.  Das ist ein ganz natürlicher Prozess. Was mit der Zeit wieder dazu führt, dass auch diese Lebensbereiche nicht mehr so gut laufen werden, weil wir dort keine Energie mehr rein gesteckt haben.

Leistungsstark trotz Stress

Das Rad des Lebens

Der Autor Marco Dietsche bringt genau diese Situation in seinem neuen Buch auf den Punkt. Er visualisiert dies sehr schön, in einer Art Rad. Ein Rad, welches in der Mitte eine Nabe besitzt und dann sechs verschiedene Lebensbereiche, die als Speichen dargestellt werden. Er unterteilt also unser Leben in sechs verschiedene Bereiche. Wenn nun innerhalb dieses Rades, ein Bereich weiter ausgedehnt ist und ein anderer weniger weit, dann entsteht eine Unwucht. Das Rad, ist in dem Fall nicht mehr in der Lage sauber und rund zu laufen. Genauso ist es auch in unserem Leben.

Das Gleichgewicht im Leben

Das Ziel im Leben sollte es also sein, dass man sich möglich gleichwertig um die einzelnen Lebensbereiche kümmert, sicherlich kann mal eine Phase entstehen in der ein Lebensbereich mehr Beachtung braucht, ohne jedoch dabei die anderen Lebensphasen komplett zu vernachlässigen. Dies ist meist garnicht so einfach, wie es sich anhört. Den Fokus gerecht zu verteilen. Auch wenn ein Lebensbereich mehr Beachtung erfordert, andere nicht komplett außer acht zu lassen, damit das Leben weiter Rund laufen kann, ist eine wirkliche Herausforderung.

So wie die  Showline Mönche in ihrer Lebensphilosophie ausdrücken, dass alles im Leben im Gleichgewicht sein muss, symbolisiert der Autor dies durch das angewendete Lebensrad. Beides kommt im Endeffekt auf das Gleiche heraus, es zeigt uns, dass wir eine Waage im Leben brauchen um glücklich, zuversichtlich und möglichst recht frei leben können. In seinem Buch geht der Autor auf die einzelnen Lebensphasen genauer ein, er gibt uns Arbeitshilfen an die Hand, die es ermöglichen, das Gleichgewicht in den einzelnen Phasen besser aufrecht halten zu können. Er zeigt Wege, wie es uns besser gelingen kann, dass benötigte Gleichgewicht halten zu können.

Leistungsstark trotz Stress

Autor des Buches „Leistungsstark trotz Stress“ Marco Dietsche

Als Coach – Trainer und Buchautor liegen seine Stärken und Vorlieben im Brückenbauen zu den Menschen. Durch seine langjährige Erfahrung im Umgang mit Veränderungsprozessen, wandelt er die Bewegung in positive Energie um. Nicht ausgebrannt durchs Leben, sondern mit Begeisterung durch den All-Tag.

Diese Bücher werden gerne dazu kombiniert


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Dein Weg zum Glück – (INTERVIEW)

Dein Weg zum Glück

Gibt es Wege zum Glück?

Dein Weg zum Glück? Gibt es den überhaupt? Kann man Glück lernen? Ja, man kann glücklichsein lernen. Es gibt dabei nicht nur einen Weg zum Glück, es gibt viele Wege zum Glück. Es gibt dabei auch keinen richtigen oder falschen Weg. Glück ist nicht plötzlich da, es ist ein Prozess. Ein Prozess, welchen wir ganz aktiv steuern können. Wir haben bei Anderen oft den Eindruck, dass diese mehr Glück haben als wir selber. Das liegt daran, dass wir bei Anderen nur das Ergebnis sehen, aber nicht den Weg, welcher bestiegen wurde, um dieses vermeintliche Glück zu erreichen. Wir sehen nicht den Aufwand, die Arbeit, die Anstrengung, wir sehen auch nicht die Rückschläge und Hürden, die andere hatten, um das scheinbare Glück zu erreichen. Wir sehen ausschließlich das Ergebnis. Genau das ist der Grund, warum wir das Glück bei anderen eher als Glück ansehen als bei uns selbst. Bei uns sehen wir den Weg den wir beschritten haben, daher erscheint es uns nicht als Glück. In dem wir unsere Ergebnisse, nämlich das produzierte Glück mehr wahrnehmen, steigern wir unser Bewusstsein für die eigene Leistung und damit das empfundene Glücksgefühl.

Hass, Neid und Eifersucht sind Glücksfresser!

Hass, Neid und Eifersucht sind regelrechte Glücksverhinderer. Diese Gefühle entstehen dann, wenn man mit sich selbst nicht im reinen ist, wenn man nicht zufrieden ist und man ein geringes Selbstvertrauen hat. Zu oft tragen wir diese negativen Gefühle mit uns herum, investieren Energie in Emotionen die uns nicht nach vorne bringen, die uns auf dem Weg zum Glück nicht helfen, sondern die uns herunterziehen. Verbanne Hass, Neid und Eifersucht aus deinen Gedanken und ersetze sie mit zukunftsorientierten Gefühlen. Investiere deine Energie in Gedanken, welche dich nach vorne bringen, die deine Entwicklung fördern. Energie, die du in Hass, Neid oder Eifersucht investierst ist verlorene Energien. Du wirst keinen Fortschritt auf deinem Weg zum Glück machen. Auch wenn du vielleicht eine Rache erfolgreich platziert hast, hilft dir dies auf den Weg zum Glück nicht weiter.

Steigert Geld unser Glück?

Macht Geld uns wirklich glücklich? Es hilft beim glücklich sein. Ab einer gewissen Summe des regelmässigen Einkommens, steigert Geld das glücklichsein nicht weiter, denn sonst wären ja alle super reichen auch super glücklich. Studien belegen, dass Geld ab einem Einkommen von ca. 5.000,– bis EUR – 6.000,– EUR nicht mehr wesentlich am Glücklichsein beiträgt. Je weniger Geld uns zur Verfügung steht, um so mehr unterstützt uns das Geld beim Glücklichsein. Es ist jedoch keine Voraussetzung zum Glück. Das Umfeld in dem wir Leben spielt dabei eine wesentliche Rolle. Wenn wir gefühlt reicher sind als unser Nachbar, dann fördert dies das eigene Glücklich sein. Wir vergleichen uns leider immer zu sehr mit anderen und damit machen wir unser eigenes Glück teilweise von unserem Umfeld abhängig.

Stress produzieren wir selber!

Stress verursacht man selbst. Es kommt aus dem Inneren. Du kannst sehr viel zu tun haben, immer in Aktion sein, ohne dass du Stress verspürst. Stress ist eine gelebte Einstellung, die wir selber steuern können. Wenn du dich unter Druck setzt, mit dem was du tust nicht glücklich bist, wenn du Zielen hinterherläufst, ohne den bereits getätigten Fortschritt warzunehmen, dann produzierst du deinen eigenen Stress. Stress besteht aus Ursache und Wirkung. Mit deinen Gedanken steuerst du, ob du Stress empfindest oder nicht. Dass ist jetzt einfach gesagt, die Erkenntnis, dass du für Stress selber verantwortlich bist und deine Sichtweise im Wesentlichen für die Empfindung verantwortlich ist, hilft dir dabei, die Denkweise zu verändern. Sorge dafür, dass du die Einstellung zu deinen Handlungen veränderst und du veränderst automatisch den Empfundenen Stress.

Dein Blickwinkel ist entscheidend

Dein Glück liegt in deiner Sichtweise. Du entscheidest wie du Dinge wahrnimmst. Mann kann immer von verschiedensten Richtungen auf etwas schauen und schon kommt ein anderes Ergebnis heraus. Betrachte dir doch mal folgendes Bild und schaue was du als erstes siehst?

Was hast du als erstes gesehen? Die alte oder die junge Frau. Es ist ganz unterschiedlich, der eine sieht die alte und der andere die junge Frau als Erstes. Je nach dem wie du auf etwas schaust, erkennst du eben ganz unterschiedliche Dinge. Genauso ist es im Leben. Es liegt an dir, wie du etwas betrachtest. Wenn es draussen regnet, dann kannst du den ganzen Tag jammen und schimpfen. Wird es dir dadurch besser gehen? Wahrscheinlich nicht. Du kannst es aber auch nehmen wie es ist, dich darüber freuen, dass die Blumen und Gräser nun endlich Wasser bekommen. Du kannst dich darüber freuen, mal einen schönen, gemütlichen Tag in der Wohnung zu verbinden. Vielleicht mal wieder etwas zu lesen oder dir Gedanken über Dinge zu machen, die du schon lange vor dir her schiebst.

Meide negative Einflüsse

Negative Einflüsse helfen uns zu wachsen. Sie tragen zu unserer psychischen entwickeln bei. In dem wir Hürden und Hindernisse überwinden, gewinnen wir an Stärke und schaffen auf dem Weg zum Glück größere Hürden zu überwinden. Jemand der Hochsprung lernt, beginnt ja auch nicht sofort mit der 2 Meter Latte, er steigert sich Stück für Stück. Jede neue Hürde die er nimmt, verhilft ihn dabei künftig eine höhere Hürde nehmen zu können. Negative Einflüsse sind also bis zu einem gewissen Grad für unser Wachstum wichtig. Es geht also viel mehr darum, wie du mit ihnen umgehst. Wenn du sie umgehen und verhindern kannst, dann tu es. Wenn Sie jedoch nicht vermeidbar sind, dann nutze Sie für dein Wachstum.


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